Gedanken zum heutigen 09. Oktober 2019
Heute musste ich die Unfallstelle passieren, die leider für eine Frau tödlich endete. Den ganzen Morgen hatte ich eine traurige Stimmung in mir und spürte einen Schmerz in meinem Herzen, obwohl
ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass eine Person dabei gestorben ist, aber die wenigen Indizien, die man während Bruchteile von Sekunden erahnen konnten, sprachen dafür.
Mich machte die Situation einfach sehr betroffen, als ob ich die Person kennen würde?
Mir kamen einfach viele Gedanken - und auch die Erkenntnis, dass das irdische Leben von dem jetzigen Zeitpunkt her, schon in wenigen Minuten vorbei sein könnte.
Oder wie gehe ich damit um, wenn ich wirklich jemand kenne, die beim Unfall dabei waren?
Aus persönlichen Erlebnissen in den letzten Jahren weiss ich aber, wie ich mit Krisen oder schockierende und einschneidende Situationen umgehen kann, aber heute kamen mir einfach solche Gedanken
in mir auf.
Das sind wohl sehr spezielle Gedanken, Gedanken die man sich in jungen Jahren kaum machen möchte. Aber bei mir kamen wirklich solche Gedanken und Fragen in mir auf?
Bin ich bereit, dass Leben hier loslassen zu können? Wo gehe ich nach dem Leben hier hin? Bin ich gerettet?
Ja, in meinen Gedanken, Verstand und auch in meinem Herzen weiss und spüre ich, nach einem möglich Ende hier auf Erden, geht es für mich weiter, weiter bei meinen himmlischen Papa.......
Das muss ich mich aber immer wieder zusprechen, um es eben in solchen Zeiten von emotionalen Ereignissen und Eindrücken zu glauben, wissen und zu deklarieren.
Mich ermutigten am heutigen Tage ein paar Verse aus Psalm 139, wo sehr schön beschrieben ist, wie Gott mich begleitet auf meinen Wegen, auch wen ich vielleicht eigene Wege gehe oder in eine
falsche Richtung abbiege, bei ihm bleibe ich geborgen und er ist nenne halt.
Den seine Gedanken sind einfach nur gut über mir.
Ich weiss nicht, ob mein Text oder sich die Bibelstellen einen Sinn ergeben, aber für mich war es wichtig, diese so niederzuschreiben.
„Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne. Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege.
Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Solche Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch; ich kann sie nicht begreifen. Wo soll ich hin gehen vor deinem Geist, und wo
soll ich hin fliehen vor deinem Angesicht?
Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde mich doch deine Hand daselbst führen und deine Rechte mich halten. Spräche ich: Finsternis möge mich decken! so muß die
Nacht auch Licht um mich sein. Denn auch Finsternis ist nicht finster bei dir, und die Nacht leuchtet wie der Tag, Finsternis ist wie das Licht.
Ich danke dir dafür, daß ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und das erkennt meine Seele wohl.
Aber wie köstlich sind vor mir, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihrer so eine große Summe!
Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz; prüfe mich und erfahre, wie ich's meine. Und siehe, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.“
Psalm 139:2-3, 5-7, 9-12, 14, 17, 23-24 DELUT
https://www.bible.com/51/psa.139.2-3,5-7,9-12,14,17,23-24.delut

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